Tomatino

Pomodoro-Timer für Mac, iPhone und iPadGib dir 25 Minuten.

Mehr braucht Tomatino nicht. Der Timer schaltet deine Musik mit dir um, auf dem Mac auch den Fokus.

CHF 4.00 / EUR 4.99 · macOS 26 (Apple Silicon), iOS 26, iPadOS 26. Kein Konto, keine Telemetrie, keine Werbung.

17:42läuft 17:42pausiert 04:58Pause 25:00bereit
Der Pomodoro-Timer Tomatino in der macOS-Menüleiste: ein Time-Timer-Zifferblatt zählt eine Fokus-Session herunter, darunter der Zyklus und die Bedienelemente
Ein Blick

Die ganze Pomodoro-Session auf einem Zifferblatt

Die verstrichene Zeit füllt eine Skala. Ein Blick genügt, und du weisst, wie weit du bist. Fokus ist rot, Pausen sind blaugrün, die Farbe sagt dir also gleich mit, welche Phase läuft.

Darunter: wo du im Zyklus stehst und wie lang die nächste Pause wird. Alles im selben kleinen Fenster.

Das Symbol von Tomatino: ein rotes Zifferblatt auf weisser Fläche, noch zwölf Minuten
Fokus & Musik

Zwei Entscheidungen weniger, jedes Mal

Der Start einer Session schaltet einen Fokus ein und startet deine Musik, zufällig, solange du nichts anderes einstellst. Die Pause hält die Musik an und gibt dem Mac den Fokus zurück, den er vorher hatte, falls es einen gab. Danach läuft sie weiter, statt die Playlist von vorn zu beginnen.

Die Musik kommt aus Apple Music, aus Spotify oder aus einem Ordner auf der Platte, den Tomatino selbst abspielt. Der Ordner braucht kein Konto und funktioniert offline. MP3, AAC, ALAC, FLAC, WAV und AIFF spielen, Unterordner zählen mit.

Genau dieser Teil hat mir gefehlt. Darum gibt es Tomatino überhaupt. Die längere Geschichte steht weiter unten.

nach 2 Min.
auf halbem Weg
fast fertig
Lebt in der Menüleiste

Ein Timer in der Menüleiste: kein Dock-Symbol, kein Fenster im Weg

Eine Kapsel in der Menüleiste, das ist alles. Gefüllt, wenn sie läuft, umrandet, wenn sie pausiert, und in der Farbe der Phase. Ein Blick nach oben sagt dir damit auch, in welchem Zustand sie gerade ist.

Ein Klick öffnet die Übersicht. ⌥-Klick, Rechtsklick oder ein globaler Kurzbefehl starten und pausieren, ohne etwas zu öffnen.

Der Pomodoro-Timer Tomatino auf einem iPhone: das Time-Timer-Zifferblatt füllt den Bildschirm, eine Fokus-Session zählt herunter, darunter der Zyklus und die Bedienelemente
iPhone und iPad

Auf iPhone und iPad derselbe Timer, ohne Menüleiste

Es gibt keine Menüleiste, in der er wohnen könnte, also nimmt das Zifferblatt den ganzen Bildschirm, und die Phase wandert als Live-Aktivität auf den Sperrbildschirm und in die Dynamic Island. Dort zählt sie ohne die App weiter, das iPhone darf also zurück in die Tasche. Die Mitteilung am Ende kommt pünktlich, ob Tomatino noch läuft oder nicht.

Die Musik kommt aus einer Apple-Music-Playlist oder aus einem Ordner mit Dateien, den Tomatino selbst abspielt, dieselben zwei Quellen wie am Mac.

Den Fokus lässt die App in Ruhe, denn iOS erlaubt keiner App, ihn zu schalten, und Spotify bleibt ebenfalls beim Mac. Beides wartet in der Fassung, die zum selben Kauf gehört: ein Preis für Mac, iPhone und iPad.

Was der Timer sonst kann

Zeiten nach Mass5 bis 90 Minuten, Sessions pro Zyklus, Auto-Start für Sessions und Pausen. Oder keines von beidem, wenn du jede Phase lieber selbst startest.
Ton und MitteilungAm Ende jeder Phase, auf dem Mac beides einzeln abschaltbar. Auf iPhone und iPad trägt die Mitteilung den Ton, damit er auch aus der Hosentasche ankommt.
Globaler Kurzbefehl auf dem MacStarten und pausieren von überall, ohne vorher das Fenster zu wechseln.
Pausiert im RuhezustandUnd wenn der Bildschirm sperrt. Pausen laufen weiter, denn eine Pause weg vom Schreibtisch ist auch eine Pause.
Kein eigener ServerTomatino baut zu keinem eine Verbindung auf, es kann also nichts irgendwohin schicken, und es misst nichts darüber, wie du arbeitest.
Rund 20 MB ArbeitsspeicherAm Mac sitzt Tomatino mit etwa so viel in der Menüleiste, ohne Dock-Symbol und ohne Fenster, das dahinter offen steht.
Spotlight, Kurzbefehle und Siri„Tomatino starten“ und „Tomatino pausieren“ gehen von allen dreien aus. In Kurzbefehlen nimmt der Start eine Arbeitsdauer mit, die dann zur Einstellung wird.
Eine Pause über den ganzen BildschirmAm Mac, wenn du das einschaltest. Solange sie läuft, liegt sie über allem, auf jedem Bildschirm und über Apps im Vollbild, und Esc oder ihr Knopf nimmt sie wieder weg.
Deine Einstellungen auf jedem GerätSie wandern über iCloud zwischen deinen eigenen Geräten und bleiben in deinem Apple-Konto.

Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch (Brasilien), Japanisch, Koreanisch, Chinesisch (vereinfacht) und Chinesisch (traditionell), nach deiner Systemsprache. Am Mac startet Tomatino bei der Anmeldung, wenn du willst, und Aktualisierungen kommen über den App Store wie bei jeder anderen App.

Die zwei Fokus-Kurzbefehle

macOS hat keine öffentliche Schnittstelle, um einen Fokus zu setzen. Der vorgesehene Weg führt über die Kurzbefehle-App. Tomatino ruft deshalb zwei Kurzbefehle auf und bringt beide selbst mit. Fehlt einer, bieten die Übersicht und der Fokus-Reiter einen Knopf, der ihn hinzufügt, und die Kurzbefehle-App fragt nur noch, ob sie darf. Zu bauen ist also nichts, und ein Schalter bleibt für dich: macOS-Fokus steuern in den Einstellungen. Selbst bauen geht auch, mit je einer Aktion Fokus einstellen. Nur bleibt der Fokus von vorher dann nach der Session aus.

Beide sind auf Nicht stören voreingestellt. War beim Start der Session ein anderer Fokus an, auch einer aus einem Zeitplan, kommt er in jeder Pause und beim Anhalten oder Zurücksetzen zurück. Für einen anderen Modus wählst du ihn in beiden Kurzbefehlen, oder du zeigst mit den zwei Namen in den Einstellungen auf Kurzbefehle, die du schon hast. Tomatino interessiert nur, wie sie heissen, nie was darin steht.

Warum ich das gebaut habe

Ich konnte mich noch nie lange auf eine Sache konzentrieren.

Am Interesse lag es nicht. Ich setzte mich hin, fing an, driftete weg und hatte eine Stunde später kaum etwas vorzuweisen.

Die Pomodoro-Technik war das Erste, was daran etwas geändert hat, weil sie mir die Entscheidung abnimmt: der Timer sagt, wann ich arbeite und wann ich aufhöre, und seither muss ich das nicht mehr mit mir selbst verhandeln.

Was den bestehenden Timern fehlte, ist der Teil, der eine Session tatsächlich schützt. Eine zu starten heisst für mich jedes Mal zwei Dinge mehr: einen Fokus einschalten, damit nichts unterbricht, und die Musik starten, mit der ich mich konzentriere. Zwei Handgriffe am Anfang, zwei am Ende, und bei jedem davon konnte ich wieder wegdriften. Tomatino macht deshalb beides selbst und nimmt es zurück, wenn die Pause beginnt. Was es für den Fokus braucht, bringt es mit.

Missaq Ataschi

Was Pomodoro ist und warum es hilft

Francesco Cirillo hat sie Ende der 1980er entwickelt und nach der tomatenförmigen Küchenuhr benannt, die er dafür benutzte. Daher der Name dieser App. Die Methode passt in eine Zeile: eine festgelegte Zeit arbeiten, dann Pause, und wiederholen. Klassisch 25 Minuten Arbeit, 5 Minuten Pause und nach vier Runden eine längere.

Die Zahl ist dabei das Unwichtigste. Was wirkt:

  • Anfangen wird leichter. „Arbeite daran, bis es fertig ist“ ist eine offene Forderung und leicht aufzuschieben. „Gib dir 25 Minuten dafür“ ist ein Versprechen, das du halten kannst.
  • Die Entscheidung aufzuhören wird für dich getroffen. Der Timer beendet die Session, damit aus „nur noch fünf Minuten“ kein ganzer Abend wird. Und eine Pause, die zum Plan gehört, fühlt sich auch so an.
  • Pausen sind Teil des Plans. Sie machen die nächste Session möglich, sie sind keine Belohnung, die man sich verdienen muss.

Die 25 Minuten sind eine Konvention, keine physiologische Konstante. Es gibt gute Belege dafür, dass Pausen der Erholung dienen und die Aufmerksamkeit über lange Strecken nachlässt. Aber keine Studie sagt, der ideale Arbeitsblock sei genau 25 Minuten. Nimm es als Ausgangspunkt und passe es an deine Arbeit an.

25 oder 50 Minuten?

Nimm 25 Minuten, wenn das Anfangen das Schwere ist

Wenn du die Aufgabe vor dir herschiebst, wenn du müde bist, wenn die Arbeit kleinteilig ist: E-Mail, Administratives, Aufräumen. Der kurze Block senkt die Hürde. Eine halbe Stunde ist vorbei, bevor der Widerstand richtig einsetzt. Mit dieser Länge fängst du auch an, wenn du noch nie so gearbeitet hast.

Nimm 50 Minuten, wenn die Arbeit Anlauf braucht

Programmieren, Schreiben, Gestalten. Also alles, wo die ersten zehn Minuten draufgehen, um wieder dort zu sein, wo du warst. 25 Minuten reichen kaum, um richtig in die Sache zu kommen, bevor der Timer klingelt, und jede Unterbrechung kostet diesen Anlauf erneut.

Mach ihn länger, wenn dich das Klingeln ärgert, weil du endlich drin warst.
Mach ihn kürzer, wenn du Widerstand spürst, bevor du überhaupt anfängst.

Tomatino bietet 5 bis 90 Minuten, und der Timer-Reiter zeigt dir, was ein ganzer Zyklus ergibt, bevor du dich darauf festlegst.

Und wenn es für dich nicht funktioniert?

Dann hast du maximal 25 Minuten verloren.

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